Deutsche Unternehmen blockieren Zugriff auf Facebook
10 November 2010
Große deutsche Unternehmen verwehren ihren Angestellten seit Kurzem den Zugang zu beliebten sozialen Netzwerken während der Arbeitszeit. Darunter fallen unter anderem Facebook, Twitter und YouTube.
Zu den Unternehmen, die diese Maßnahme ergriffen haben, gehören Automobilhersteller wie Porsche, Volkswagen und Daimler, Banken wie die Commerzbank, der Baustoffhersteller HeidelbergCement, der Energiekonzern E.ON sowie der Hersteller chemischer Produkte Linde.
Die Unternehmensleiter sind davon überzeugt, dass Angestellte, die während der Arbeit in sozialen Netzwerken unterwegs sind, ein Sicherheitsrisiko darstellen. Solche Angestellte könnten vertrauliche Daten offenlegen oder unternehmensinterne Rechner und Netzwerke der Gefahr durch Virenbefall aussetzen.
Studien belegen, dass für 56% aller deutscher Unternehmen der Zugriff auf soziale Netzwerke während der Arbeit als Sicherheitsrisiko gilt. Weitere 30% der Unternehmen sehen darin zwar keine direkte Gefahr, halten soziale Netzwerke aber für einen allgemeinen Ablenkungsfaktor, der die Effizienz der Arbeitnehmer herabsenkt.
