Die meisten geheimen Unternehmensdaten sind nicht geschützt
11 May 2011
Unternehmen, die im Internet-Sicherheitsgeschäft arbeiten, führen seit einigen Jahren eine jährliche Recherche zur Datensicherheit in Firmen durch. Ihre Berichte zeigen, dass sich die Situation von 2008 bis 2011 bedeutend geändert hat. Diebstahl und Lecks geheimer Informationen haben massiv zugenommen.
Gleichzeitig attackieren Hacker häufiger Unternehmenswebseiten und stehlen erfolgreich Unternehmensdaten. Dafür gibt es spezielle Gründe.
1. Daten werden auf Geräten gespeichert, die schwer zu schützen sind.
Mit der Entwicklung mobiler Technologien und kabelloser Kommunikationssysteme sind Mitarbeiter großer Unternehmen zunehmend daran interessiert, auf ihre Arbeitsunterlagen mit mobilen Geräten (Telefone, Smartphones, Tablet-PCs, Laptops) zuzugreifen. Es ist sehr schwer, solche Geräte vor sogar simplem Diebstahl zu schützen, auch wenn sie oft wichtige Unternehmensinformationen enthalten.
2. Fernzugriffssyteme für den Arbeitsplatz.
Diese werden immer beliebter, und in sie kann viel leichter eingebrochen werden als in interne geschlossene Firmennetzwerke.
3. Verwendung von Cloud-Services zum Speichern von Informationen.
Cloud-Systemen von Unternehmen mnagelt es oft an der erforderlichen Sicherheit, und es besteht auch ein hohes Risiko, dort gespeicherte Daten zu verlieren. Zudem befinden solche Systeme auch oft außerhalb des Zugriffs der Unternehmensspezialisten (Hosting im Ausland), was die Organisation geeigneter Sicherheitsmaßnahmen erschwert.
4. Hohe Nachfrage nach Unternehmensdaten.
Die bedeutend erhöhte Nachfrage und die hohen Kosten derartiger Leistungen ermutigen hacker dazu, Unternehmensnetzwerke zu attackieren. Hacker können leicht gestohlene statistische Marketing-Daten oder Entwicklungscodes für neue Software zu einem hohen Preis verkaufen.
5. Falsche Reaktion auf entdeckte Schwachstellen.
In vielen Fällen merken es Unternehmen nicht einmal, dass Informationen gestohlen wurden. Darüber hinaus versucht nur die Hälfte aller Unternehmen, die Informationslecks entdecken, ihr Sicherheitssystem wiederherzustellen und zu verbessern. Nur 30% wenden sich an Berater und Experten für Netzwerksicherheit.
Experten raten, dass Unternehmen als Vorsichtsmaßnahme die Mitarbeiter, die Zugang zu geheimen Informationen haben, streng kontrollieren.
Es ist erforderlich, dass mobile Geräte als absolutes Minimum mit einem Passwortschutz kontrolliert werden.

ChildWise, eine britische Forschungseinrichtung, hat einen Bericht auf der Basis von Fragebögen veröffentlicht, die von 2000 Kindern im Alter von 5 – 16 Jahren von 92 verschiedenen Schulen ausgefüllt wurden.
2010 war das Jahr, in dem die Zahl der Fälle von Online-Betrug rapid gestiegen ist. Millionen Computer wurden infiziert, Dutzende neue Betrugsschemata wurden zum ersten Mal verwendet und Millionen Dollar wurden gestohlen.
China und die USA gegen Hacker. Vor einer Woche wurde das vierte Internetindustrie-Forum zwischen China und den USA in Peking durchgeführt.