Kindersicherheit im Internet
6 October 2010
Laut jüngsten Statistiken sind 75% aller Internetbenutzer unter 14 Jahren ohne Eltern im Internet unterwegs, wobei 50% von ihnen im weltweiten Netz verschiedenen Gefahren ausgesetzt sind.
Das Internet leistet einen wichtigen Beitrag zur Bildung und Aufklärung von Kindern, die Verwendung desselben bedarf aber aus naheliegenden Gründen obligatorischer Aufsicht seitens der Eltern.
Die häufigsten Gefahren für Kinder im Internet sind folgende:
- Viren (und andere Arten von Malware).
- Besuch unangemessener/ungeeigneter Seiten (Pornographie, Glücksspiel, Gewalt usw.).
- Kontaktaufnahme mit Betrügern, Erpressern oder Pädophilen (in Foren, Chat-Räumen oder sozialen Netzwerken, über Instant Messenger, E-Mail).
- Veröffentlichung persönlicher Informationen (Hausadresse, Zeit und Ort des Schul-/Spazierwegs, Arbeitszeiten der Eltern).
Was kann man tun, um das Auftreten solcher Probleme zu vermeiden?
Erstellen Sie auf Ihrem PC ein separates Konto (Benutzerkonto) für Ihr Kind. Das erleichtert die weitere Kontrolle und das Festlegen von Grenzen. Vergessen Sie nicht, die anderen Benutzerkonten mit einem sicheren Passwort zu schützen.
Informieren Sie sich über Kinderschutzsoftware.
- Wenn Sie Microsoft Windows Vista oder Windows 7 verwenden, können Sie auf integrierte Programme für elterliche Kontrolle zurückgreifen.
- Wenn Sie den Antivirus von Kaspersky Internet Security nutzen, steht Ihnen das Modul „Kindersicherung“ zur Verfügung.
- Darüber hinaus können Sie unser Programm Refog Time Sheriff einsetzen, das speziell zu diesem Zweck entwickelt wurde.
Detaillierte Anleitungen zum Installieren dieser Programme finden Sie in den entsprechenden Handbüchern oder im Internet.
Und zuletzt das Wichtigste: Bemühen Sie sich darum, Ihr Kind von seinen ersten Gehversuchen im Internet an zu begleiten und es für den ordnungsgemäßen und angemessenen Umgang mit dem Internet auszurüsten.
Lassen Sie es die folgenden Regeln verinnerlichen:
- Unter keinen Umständen darf ein Kind seine persönlichen Daten im Internet preisgeben (Hausadresse, Schule und Klasse, Zeit und Ort des Schulwegs, Arbeitszeiten der Eltern usw.).
- Im Internet gelten dieselben Regeln und moralischen Standards wie im richtigen Leben – das Kind sollte sie auch da befolgen.
- Es ist sehr leicht, sich im Internet für jemand anderen auszugeben – deshalb darf sich das Kind unter keinen Umständen mit jemandem aus dem Internet verabreden und treffen.
- Nicht alle Informationen, die man im Internet findet, entsprechen der Wahrheit. Es ist wichtig, dass das Kind lernt, gefundene Informationen sorgfältig zu verifizieren.
Denken Sie daran: Die Bildung und die Sicherheit Ihrer Kinder sind eng miteinander verbunden und liegen beide in Ihren Händen. Beobachten Sie, leiten Sie an, lehren Sie, verteidigen Sie – nur so können Sie sicherstellen, dass Ihre Kinder geschützt sind.
