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Wir entwickeln Programme zur Überwachung der Benutzeraktivitäten an privaten PCs (Personal Monitor) und PCs am Arbeitsplatz (Employee Monitor). Darüber hinaus bieten wir Programme, mit denen Sie die Computeraktivität Ihrer Kinder regeln können (Time Sheriff).

Google ermittelt das Alter der Internetnutzer

22 December 2010

Google ermittelt das Alter der InternetnutzerGoogle hat einen Algorithmus entwickelt, der zu jedem Zeitpunkt berechnen kann, wer gerade vor dem PC sitzt – ein Kind oder ein Erwachsener.

Zu diesem Zweck werden die Handlungen des Anwenders beobachtet und die geladenen Seiten sowie die Browser-Chronik analysiert. Der Algorithmus konnte in einer Testreihe bereits zuverlässige Ergebnisse erzielen und wurde von Google beim US Patent- und Markenamt offiziell patentiert.

Der Urheber des Algorithmus, Krishna Bharat, ist Vorsitzender der Google Forschungseinrichtung in Bangalore, Indien, und leitender Entwickler von Google News. Als Urheber ist er auch an einem anderen Patent beteiligt, das einen Algorithmus beschreibt, mit dessen Hilfe das Alter, die Bildung und die Einkommenshöhe des Anwenders bestimmt werden können.

Google: unbeabsichtigtes Abfangen persönlicher Daten

11 November 2010

Google: unbeabsichtigtes Abfangen persönlicher Daten Google gehört zu den größten Internet-Unternehmen und ist im Rahmen der Datenerfassung für das Google Street View-Projekt in einen Skandal um Datenschutz verwickelt worden. Die Daten für diese Dienstleistung von Google werden von Kamerawägen gesammelt, die mit spezieller Ausrüstung ausgestattet sind und die Straßen abfahren.

Der Skandal begann in Deutschland, dessen Bevölkerung großen Wert auf die Sicherheit ihrer persönlichen Informationen legt. Die deutschen Staatsbürger äußerten ihre Bedenken bezüglich des Erscheinens von Menschen, Hausnummern und Autos in Street View. Ihren Forderungen wurde entsprochen: Daten wurden gelöscht und etwa 250 000 Häuser verschwanden aus der Datenbank der Dienstleistung.

Der zweite Strang des Skandals begann, als bekannt wurde, dass Google-Autos unwissentlich eine Verbindung zu allen Drahtlosnetzwerken in Reichweite aufgebaut und einige Informationen daraus gesammelt hatten. Der Google-Vorstand bestätigte dieses Abfangen, stellte es jedoch als Versehen dar. Anscheinend war im Algorithmus der Wagenantenne irrtümlicherweise ein Code aus einem anderen Programm eingebaut. Der Umfang an Daten, die aus Wi-Fi-Netzwerken abgefangen worden sind, beträgt in etwa 600 Gigabyte (ein Viertel aller Netzwerke in europäischen Städten sind vollkommen ungeschützt).

Momentan fordern öffentliche Organisationen in mehr als 30 Staaten eine Verurteilung der Internet-Gesellschaft wegen Verstoßes gegen Gesetze zur Informationssicherheit.

Um diesen Konflikt zu entschärfen, versprach Google, die gesammelten Daten zu löschen, und ernannte Alma Whitten zum Director of Privacy. Dies soll der Wahrung von Anwenderinteressen und dem Schutz ihrer persönlichen Daten dienen.