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Wir entwickeln Programme zur Überwachung der Benutzeraktivitäten an privaten PCs (Personal Monitor) und PCs am Arbeitsplatz (Employee Monitor). Darüber hinaus bieten wir Programme, mit denen Sie die Computeraktivität Ihrer Kinder regeln können (Time Sheriff).

Anbieter wenden sich dem Kinderschutz zu

15 October 2010

Anbieter wenden sich dem Kinderschutz zuGroße Internetanbieter schließen sich den Entwicklern von Kinderschutzprogrammen und Antiviruslösungen, um wirkungsvolle Methoden für den Schutz der Kinder gegen Online-Gefahren zu finden.

Der Kampf gegen Erwachseneninhalte im globalen Netz ist momentan mit legalen Mitteln ganz uneffektiv. Es ist heutzutage sehr leicht, pornographische und rechtsradikale Inhalte zu finden. Das Ganze wird heute noch dadurch erschwert, dass die Kinder oft mehr über Rechner wissen, als ihre Eltern.

Das sind die Gründe, warum heute so viele Menschen ihre Kraft in die Entwicklung von Kinderschutzlösungen auf allen Stufen investieren – vom Betriebssystem bis zu Internetanbietern.

Neben den Internetgefahren, die oben beschrieben wurden (Malware, ungewünschte Seiten, direkter Kontakt und Belästigung, Diebstahl von persönlichen Daten), gewinnen die Sozialnetzwerke immer mehr an Gewicht als mögliche Gefahren: Internetabhängikeit, überflüssige Nutzung von sozialen Netzwerken und sicherlich neue Viren, die durch die Sozialnetzwerke verbreitet werden, Kontakte mit unerwünschten Personen und Diebstahl von persönlichen Daten.

Der Kinderschutzmechanismus kann auf einigen Stufen implementiert werden:

  • Nutzung von in das Betriebssystem eingebauten Tools;
  • Nutzung von speziellen Programmen;
  • auf der Seite vom Internetanbieter.

Schon mit Windows Vista hat Microsoft angefanten, Kinderschutzlösungen in alle Versionen vom eigenen Betriebssystem einzubauen.

Diese Anwendungen können unabhängig (KinderGate, Time-Boss, Time Sheriff) oder als Modul in eine Antivirus-Lösung eingebaut sein, wie bei Kaspersky Iternet Security.

Anbieter haben schon auch dieses Problem gemerkt und versuchen, passende Lösungen für diese Aufgabe zu finden.

Viele russische Internetanbieter unterzeichneten in diesem Jahr die Internetcharta für den Kinder- und Jugendschutz und leisteten ihren Beitrag zur Entwicklung von Programmtools, die den Kinderzugang an die illegalen und unsicheren Onlineinhalte einschränken sollten.

Solche Lösungen wurden schon von OAO UTK («Children’s Internet» Dienst) und OAO Vimpelcom (Beeline) eingeführt.

KyivStar, ein großer ukrainischer Internet- und Handyanbieter, veröffentlichte in Zusammenarbeit mit dem Institut für Psychologie der nationalen Akademie der Wissenschaften eine spezielle Broschüre unter dem Titel “Kinder im Internet: bringen Sie Ihren Kindern Sicherheit im Internet bei”. Neben der Verbreitung dieser Broschüre unterstützt das Unternehmen eine Whitelist von den sicheren Internetseiten.