Sicherheitsbedrohungen für das Jahr 2011
28 January 2011
Der Januar ist die Zeit, wo man auf das vorherige Jahr zurückblicken und die Voraussagen der Experten über das kommende Jahr eingehender analysieren kann. Die Branche der Informationssicherheit bildet dabei keine Ausnahme.
Die finnische Firma Stonesoft (Helsinki) – eine große Entwicklerfirma, die schon seit langem auf dem Gebiet der Informationssicherheit tätig ist, hat die Informationen über mehrere vergangene Jahre analysiert und auf Grund dieser Analyse einen Bericht über die möglichen bevorstehenden Risiken erstellt.
Stonesoft-Experten, die auf 20 Jahre Erfahrung in Fragen Informationssicherheit zurückschauen können, haben eine Liste der wahrscheinlichsten Tendenzen für dieses Jahr zusammengestellt:
- Es werden Viren für das Betriebssystem Apple erwartet.
- Die Zahl der Angriffe auf soziale Netzwerke inklusive der Versuche, Benutzerkonten zu knacken, wird ansteigen.
- Es werden “Informationskriege” erwartet, bei denen Regierungsbehörden aus politischen oder auch finanziellen Gründen angegriffen werden.
- Die Zahl der Angriffe auf Firmen zwecks Schaffung finanzieller Vorteile einschließlich der sozialen Manipulation wird zunehmen.
- Es besteht die Möglichkeit, dass die Anzahl der Stuxnet-ähnlichen Attacken auf wichtige Websites ansteigen wird.
- Handys und Smartphones können zu einer möglichen Zielscheibe der Angriffe werden.
- Die Viren sollen komplexer werden, was die Algorithmen zum Auffinden der Schwachstellen von Systemen und deren Benutzung angeht, außerdem sollen sie eine neue Aufgabe verfolgen, “um jeden Preis alles zu infizieren “.
- Die Entwickler von Sicherheitssystemen werden enger miteinander zusammenarbeiten müssen, um bessere Verfahren zur Verhinderung von Attacken zu finden, die die neulich entdeckten AET-Mechanismen verwenden.
Joona Airamo, Stonesofts Geschäftsführer für Informationssicherheit, glaubt, dass die wichtigsten Bedrohungen für das Jahr 2011 logische Fortsetzungen der Hauptgefahren aus dem Jahr 2010 sein werden. Dies wären das intellektuelle Wurmprogramm Stuxnet, die fortgeschrittenen Umgehungsverfahren (Advanced Evasion Techniques – AET) und wie gewöhnlich die soziale Manipulation.

2010 war das Jahr, in dem die Zahl der Fälle von Online-Betrug rapid gestiegen ist. Millionen Computer wurden infiziert, Dutzende neue Betrugsschemata wurden zum ersten Mal verwendet und Millionen Dollar wurden gestohlen.

Wie ironisch das auch klingen mag, aber heutige Internet-Realitäten verlangen von uns, dass unsere Kinder davor geschützt werden. Denn heutzutage können sogar Erwachsene nicht immer den Fallen aus dem Wege gehen, die im globalen Netzwerk aufgestellt wurden, ganz zu schweigen von Kindern.
Obwohl viele Leute schon mehrere Rechner zu Hause haben, gibt es in den meisten Familien immer noch nur einen Rechner. Mittlerweise bringt nicht der entfernte Zugriff, sondern die dierekte Arbeit vorm PC, die meisten kleinen, aber unangenehmen Probleme.
Der menschliche Faktor ist schon immer das schwächste Glied in Sache Datensicherheit im Unternehmen gewesen und wird es offensichtlich auch weiter so bleiben. Dabei muss man auch bedenken, dass je größer das Unternehmen wird, desto teurer seine Knowhows werden und desto schwieriger es wird, 










